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Tags: osteuropa transporte internationale-spedition logistikdienstleister
Einträge: 10 Kategorie: Verkehr, Transport, Logistik
aktualisiert am: 22.11.2017 - 11:05:11
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  Geschäfte in Russland locken. Schließlich ist das Land ein riesiger Markt, der noch lange nicht vollständig erschlossen ist. Wie Händler und Produzenten wollen natürlich auch die Logistiker Initiativen ergreifen, von diesem Markt zu profitieren. Doch so groß das Land und so vielfältig die Möglichkeiten, so mannigfaltig sind auch die technischen und bürokratischen Hemmnisse, die manchen vor einem Engagement zurückschrecken lassen. Oft fehlen nicht nur der Mut, sondern schlicht und einfach die Kenntnisse und Kontakte, die das Geschäft zum Laufen bringen. Entsprechend vielseitig sind die Informationen, die man braucht, auch um ohne elektronische Maßnahmen wie Tracking und Tracing der Transporte auszukommen. Und das hat sich in den letzten Jahren, in denen die politischen Differenzen zwischen Russland und den europäischen Staaten zugenommen haben, eher verschlechtert. Um hier Abhilfe zu schaffen, befasst sich die HDS Consulting GmbH in Braunschweig seit Jahren mit Lösungen. Darum wurde in einem Joint Venture mit der Schweizer IPLS AG die HDS Russia gegründet, mit dem Zweck, die Kräfte im Russlandgeschäft zu bündeln und praktikable Prozesse mit den russischen Partnern und Behörden zu installieren. Denn der Gedanke der Kooperation ist bei den beteiligten russischen Ämtern noch nicht wirklich angekommen. Im Gegenteil: Fehler in den Frachtpapieren oder versäumte Genehmigungen führen allzu oft zu sehr restriktiven Maßnahmen. Der Russland-Transport wird dann festgesetzt und wertvolle Zeit geht verloren. Auch die russischen Transportunternehmen arbeiten nicht auf dem westeuropäischen Standard. Elektronische Unterstützung ist meist ein Fremdwort. Außerdem bedienen die Unternehmen oft nur einzelne Destinationen, ohne miteinander vernetzt zu sein.   Neues Zertifizierungsverfahren für Frachtführer und Spediteure Hier kommt nun die HDS Russia ins Spiel. Mit großen Aufwand hat diese ein Verfahren entwickelt, das in das von russischer Seite anerkannte Zertifizierungsverfahren Seclog mündete. Um die Zertifizierung zu erlangen, muss jeder Frachtführer oder Spediteur nachweisen, dass er mindestens fünf Jahre auf dem russischen Markt aktiv ist und dabei keinerlei steuerliche Vergehen nachweisbar sind. Immerhin sind inzwischen ca. 200 Unternehmen zertifiziert, mit steigender Tendenz: Über 470 haben die Zertifizierung beantragt und befinden sich im Prüfungsprozess. Mit der Zertifizierung bekommt der Frachtführer nach Eintragung in das HDS-Register einen Sender, der im Lkw installiert wird, so dass der europäische Kunde die Kontrolle per Track & Trace erhält. Das Zertifizierungsverfahren selbst erfolgt kostenfrei, das Gerät steht mit 10 € monatlich in Rechnung. Dazu kommen die Kosten für die Anschaffung eines geeigneten Handys. Über die Registrierung wird den russischen Unternehmern die Zusammenarbeit mit den europäischen Verladern ermöglicht. HDS stellt die Kontakte in ihren Beratungen her. Aufgrund der detaillierten Kenntnisse des Marktes ist HDS auch in der Lage, das gesamte Ausschreibungsverfahren so zu steuern, dass zum richtigen Zeitpunkt mit den günstigsten Bedingungen gehandelt wird. Dazu gehört eine genaue Analyse des jeweiligen Transportvolumens, das in Beziehung zur Verfügbarkeit von Transportmitteln zu den bestmöglichen Raten vereinbart wird. Um sich und ihre Kunden vor steigenden Preisen zu schützen, evaluiert HDS kontinuierlich die Entwicklung. Denn der aussichtsreiche Markt birgt auch die Gefahr unvorhergesehener Preisentwicklungen. Der volatile russische Sektor hat Auswirkungen auf die Stabilität der russischen Unternehmer. So ist es trotz wachsender Volumen gerade für die kleineren Russland-Spediteure nicht einfach, ausreichende Kredite zur Erweiterung und Erneuerung ihres Fuhrparks zu erhalten. Es bleibt also noch viel spannendes Potential für die kommenden Jahre.   Beitragsbild-Quelle: Pixabay - Tumisu Zertifkatbild-Quelle: Pixabay - Insspirito
Ankara. Nachdem 76 Kilometer Bahnstrecke vom türkischen Kars bis zur georgischen Grenze fertiggestellt wurden, steht nichts einem regulären Güterverkehr über Georgien nach Baku mehr im Wege. Noch in diesem Jahr soll die Strecke eröffnet werden. Auch Personenverkehr soll perspektivisch aufgenommen werden. Auch das letzte Teilstück ist fertiggestellt, die Bahnlinie Kars–Achalkalaki–Tiflis–Baku, kurz KATB oder BTK (Baku–Tiflis–Kars), fiebert nach fast 30 Jahren der Stilllegung ihrer Wiedereröffnung entgegen. Der Güterverkehr soll noch dieses Jahr den Anfang machen, wie türkische Offizielle verlautbaren lassen. Die Streckenführung besteht seit 1899, wurde jedoch in den Jahren 1988 (Personenverkehr) und 1990 komplett stillgelegt. Mit der Wiedereröffnung entsteht eine direkte Bahnverbindung von Istanbul über Tiflis (Georgien) bis nach Baku und weiter nach Turkmenistan und Kasachstan, die durch eine Eisenbahnfähre über das Kaspische Meer erreicht werden können. Auch die wichtigen Schwarzmeerhäfen Georgiens, Poti und Batumi, sind damit an das internationale Schienennetz angeschlossen. Der Neubau des 76 Kilometer langen Abschnitts war durch die schwerwiegenden Differenzen zwischen Ankara und Eriwan im Anschluss an die armenische Unabhängigkeit von 1991 nötig geworden. Ursprünglich verlief die Strecke über armenisches Territorium. Unter dem Protest Armeniens beschlossen die georgische, die aserbaidschanische und die türkische Administration nach 15-jähriger Planung den Neubau einer grenzüberschreitenden Strecke, die das armenische Territorium umfährt. Die restliche Strecke wurde ausgebaut und die Spurbreiten angepasst, so dass ein langwieriges Umsetzen der Züge nicht mehr erforderlich ist. Die Umgehung Armeniens ist auch der Grund, weshalb seitens der EU für das Neubauprojekt keine Gelder flossen. Die neue Strecke ist zwar Teil des geopolitisch wichtigen Transportkorridors Transport Corridor Europe-Caucasus-Asia, eine Streckenführung über Armenien wäre jedoch bedeutend kürzer und weniger kostspielig gewesen. Für die Strecke wird nach erfolgreicher Inbetriebnahme ein Güteraufkommen von 6,5 Millionen Tonnen und eine Fahrgastanzahl von einer Million Reisenden pro Jahr prognostiziert. Bis 2030 soll die Transportkapazität noch einmal gesteigert werden: auf 17 Millionen Tonnen. Die aserbaidschanische Staatsbahn plant überdies die Aufnahme einer Schlafwagenverbindung von Baku nach Istanbul. Bildquelle: Pixabay: MichaelGaida
Trends, Herausforderungen und Entwicklungen für Versender, Logistiker und Endverbraucher   [toc]   Irgendwie scheint es, als liegt das Jahr 2020 noch in ferner Zukunft. Allerdings spielt dieses Jahr für langfristige Planungen, Projektierungen und die Umsetzung unternehmerischer Ziele eine große Rolle. Die Logistikbranche ist zunehmend global ausgerichtet, Märkte und Wettbewerb sind einem ständigen Wandel unterworfen. Nach wie vor sind viele Herausforderungen zu bewältigen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den ständig wachsenden Betriebskosten. So bilden die Preissteigerungen bei Kraftstoffen eine zunehmende Belastung für die gesamte Branche. Hinzu kommen Steuern, die den -lpreis noch weiter verschärfen und immer höhere Lohnkosten. Einerseits verbessert sich der Lebensstandard in den sogenannten Schwellenländern, während andererseits in den westlichen Volkswirtschaften ein stärker werdender Wettbewerb der Arbeitskräfte zu verzeichnen ist. Logistiker müssen nach neuen Innovationen suchen, um ihre Gewinnmargen sicherzustellen. Partnerschaften und Netzwerke ergänzen sich gegenseitig, während sich ständig verändernde Anforderungen immer mehr Flexibilität fordern.   Die westlichen Märkte legen ihren Fokus immer mehr auf Hightechprodukte, deren Käufer einen schnellen und oftmals kostenlosen Versand erwarten. Allerdings zählen sogenannte Schwellenländer wie China oder Indien heute zu den führenden Herstellern eben jener Hightechprodukte. Sie verzeichnen eine ständig steigende Nachfrage nach Gütern, die früher für die meisten Haushalte nahezu unerschwinglich waren. Hinzu kommen die wachsende Vielfalt und Verfügbarkeit von Produkten, die Möglichkeit von Preisvergleichen durch das Internet und ein wachsendes Verkehrsaufkommen.   Wie sind die Logistik- und Transporttrends 2018 bis 2020? Worauf müssen sich Logistiker einstellen? Welche Innovationen sind zu erwarten? Zahlreiche Unternehmen, wie DHL oder Audi beschäftigen sich schon heute mit Chancen und Risiken für Logistikabläufe und die Arbeitswelt. So wird das Trendthema "Digitalisierung" aber auch "Big Data" kontrovers behandelt. Hinzu kommen Schlagworte wie Individualisierung in der Logistik, oder "Logistics on Demand" wie auch "Integrated Commerce". . Logistik-Trend: Intelligente Logistik   [caption id="attachment_4189" align="alignnone" width="1280"] Transport-Trends 2018-2020+: Logistik 4.0[/caption] Industrie 4.0, Internet of Things, Big Date oder Cloud-Computing sind die Schlagworte der neuen smarten Industrie. Diese haben die Logistikbranche stark revolutioniert. Ortung, Identifikation und Zustandsüberwachung werden schneller und automatisierter erfasst. Dies zeichnet eben diese "smarte" Industrie aus. Einerseits entsteht ein intelligenter Logistikraum, dessen Infrastruktur die Distributionszentren der Zukunft festlegt. Andererseits werden Maschinen, Werkstücke und Betriebsmittel mit Sensoren ausgestattet und miteinander vernetzt, wodurch selbst wieder intelligente Objekte entstehen.   Logistik-Trend: Intralogistik - Intelligenz mit unverwechselbaren Etiketten   Eine zellulare Intralogistik ergänzt zunehmend klassische Fördermittel und transportiert schon jetzt selbstständig Waren von A nach B. Durch sogenannte Schwarmintelligenz werden ganze Fahrzeugflotten in der Lage sein, führerlos Waren zu transportieren. Geräte zur Bedienung von Regalen und Shuttlesysteme werden gemeinsam mit Regalen und Behältern verbunden. Daraus entstehen Systeme, die mechanische und elektronische Elemente durch Software miteinander verknüpfen. Der entsprechende Austausch von Informationen sowie die Kontrolle und Steuerung von Maschinen und Robotern werden durch eine Infrastruktur wie das Internet in Echtzeit miteinander verbunden. Zahlreiche grundverschiedene Daten werden sinnvoll miteinander verknüpft, woraus wiederum nutzbare Informationen entstehen. Bis 2020 wird eine prozessunabhängige Logistik entstehen, die zudem über nationale Grenzen hinausreicht. Schon bei der Beschaffung von Material erhält jeder Artikel eine eindeutige, zugehörige Artikelnummer. Hinzu kommen Informationen für weitere Schritte, wie Lagerung, Transport, Handel und Auslieferung. Jedes Produkt besitzt so ein unverwechselbares individuelles Etikett, das dieses eindeutig identifiziert. Notwendig werden die richtige Intelligenz und eine geeignete Technik, wodurch ein Produkt überall kommunizieren kann. Bisher befand sich diese Technik in einem automatisierten Lager. Zudem waren die Routen eindeutig festgelegt und kalkulierbar. Erfolgt jedoch eine Kommunikation über Grenzen hinaus oder werden Waren untereinander koordiniert, wird nicht nur Automatisierung erforderlich, sondern auch eine Erweiterung der Kommunikation von Maschine zu Maschine über Grenzen hinaus. Koordination von Waren oder Materialien untereinander werden mit dem Informationsaustausch durch Logistik weiter verschmelzen und so eine sinnvolle Umgebungsintelligenz bilden.   Logistik-Trends im Straßengüterverkehr bis 2018 - 2020: Grüne Logistik   Die meisten Dienstleister transportieren ihre Güter überwiegend über die Straße. Eine Lieferkette wäre ohne ein gutes Straßennetz sowohl international als auch national undenkbar. Dadurch ergeben sich für Dienstleister weitere Herausforderungen, um einen sicheren und reibungslosen Güterverkehr weiter sicherzustellen. Steigende Kraftstoffpreise führen dazu, dass weiter versucht wird, den Energieverbrauch zu senken. Der Schwerpunkt liegt auf der Maximierung der Effizienz von Transporten durch Sammelguttransporte, Konsolidierung und die Beteiligung an Logistiknetzwerken.   Viele Logistiker versuchen mehr Effizienz durch eine bessere Aerodynamik oder längere Auflieger, zu erreichen. Hauptziel ist die höhere Effizienz beim Einsatz von Kraftstoffen aber auch ein geringerer Verbrauch. Fahrzeuge werden durch Solarpaneele ergänzt, die auf Containern oder den Dächern von Fahrerkabinen angebracht werden können.   Der Straßengüterverkehr kann auf längeren Strecken auf die Schiene verlegt werden. Dadurch lassen sich die Kraftstoffkosten reduzieren. Gleichzeitig verringern sich die CO2-Emissionen deutlich. Durch "Grüne Logistik" werden Logistiker an der Höhe des Ausstoßes von CO2 gemessen. Sie haben die Möglichkeit, sich neben Preis, Schnelligkeit und Qualität von ihren Wettbewerbern durch Umweltfreundlichkeit abzuheben. Unternehmen, die besonders umweltfreundlich handeln und die Anforderungen an das "Corporate Social Responsibility - CSR erfüllen, werden innerhalb ihrer Branche besonders gut bewertet.   Logistik-Trend: selbstfahrende Fahrzeuge   [caption id="attachment_4171" align="alignnone" width="922"] Logistik-Trend 2018 - 2020+: Selbstfahrende LKW's - Quelle: © 2015 Daimler AG Deutschland[/caption]   Autonom fahrende Autos und Lastkraftwagen bilden schon jetzt einen aktuellen Trend der gesamten Logistikbranche. Allerdings müssen schon jetzt Vorkehrungen und Vorbereitungen getroffen werden, um in Zukunft die Auslieferung von Waren durch die Straße zu ermöglichen. Dennoch wird weiterhin ein Fahrer im Fahrzeug sein, der in bestimmten Situationen eingreift. Daneben muss die Aufnahme und Auslieferung sowie die Kommunikation mit dem Empfänger durch einen Menschen erfolgen. Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, ihr Personal auf entsprechende Entwicklungen vorzubereiten und schon jetzt weiterzubilden. Schon jetzt ist die Entwicklung autonomer Fahrzeuge ausgereift. Diese könnten schon in den nächsten Jahren die gesamte Logistik verändern.   Logistik-Trends im Schienengüterverkehr bis 2020   [caption id="attachment_3882" align="alignnone" width="880"] Logistik-Trends im Schienengüterverkehr 2018 - 2020[/caption] Durch ein steigendes Verkehrsaufkommen auf der Straße, hohe Kraftstoffpreise, gewinnt auch der Güterverkehr auf der Schiene immer mehr an Bedeutung für zukünftige Entwicklungen. Durch steigende Kraftstoffpreise ist der Straßengüterverkehr stark von Preissteigerungen betroffen. Dadurch gewinnen Transporte auf der Schiene zunehmend an Bedeutung, da dieser im Gegensatz zur Straße sehr kraftstoffeffizient ist. Regierungen vieler Länder investieren massiv in den Ausbau des Schienennetzes. Zudem wird das Straßennetz durch ein immer größer werdendes Stauaufkommen schlechter nutzbar. Logistiker verfolgen daher den Trend, Transporte über lange Strecken auf die Schiene zu verlagern. Gerade die Länder Osteuropas, wie die Ukraine, Russland, Weißrussland oder Kasachstan bieten große Potenziale. Diese stellen auch für deutsche Unternehmen einen großen Entwicklungs- und Produktionsstandort dar. Dadurch wird die geografische und kulturelle Nähe zu Osteuropa von immer größerer Bedeutung. Die Infrastruktur der osteuropäischen Länder bietet für Logistiker große Vorteile für den Transport von Gütern von China nach Europa. Hier wurden in der Vergangenheit schon große Investitionen beim Ausbau des Schienennetzes getätigt und Stückgüter können auf bereits bestehende Servicestrecken transportiert werden.   Der Welthandel mit neuen Häfen in sogenannten Schwellenländern wird zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Einsatz von Mega-Containerschiffen und großen Frachtflugzeugen wird zum weiteren Zuwachs von Netzwerken für den globalen Frachtverkehr führen. Hier wird der Schienengüterverkehr eine immer größere Rolle für den Transport von Waren von den Häfen zum endgültigen Bestimmungsort spielen. Güterbahnhöfe werden eine Funktion als Zubringer haben.   Logistik-Trends in der Lagerhaltung 2018 - 2020+   [caption id="attachment_3886" align="alignnone" width="880"] Logistik-Trends Lagerhaltung 2018 - 2020: Quelle: Istockphoto.com – Urheberrecht:-100rehanphoto Stock-Fotografie-ID:15944154[/caption]   Das Lagermanagement bildet aufgrund seiner zentralen Stellung einen Schlüsselbereich innerhalb der gesamten Logistikkette. Dienstleister benötigen auch weiterhin Lagerkapazität und entsprechende Einrichtungen, die in der Nähe regionaler Seehäfen und Bahnhöfen angesiedelt werden. Von Bedeutung sind effiziente Regalsysteme, die den vorhandenen Platz optimal ausnutzen. Mehrere kleine lokale Zentren werden stärker an die Stelle eines großen Vertriebszentrums treten, um immer häufiger werdende Lieferungen aufzufangen. Hinzu kommt die zeitgleiche Analyse des Lagerbestandes und seine Verfügbarkeit, um Waren schnell und effizient ausliefern zu können. Erforderlich wird eine zunehmende Flexibilität, um die Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen und die Verfügbarkeit der Waren zu ermöglichen. In Zukunft werden Waren bereits bei Eingang etikettiert und dann gleich zum Direktversand geleitet, ohne überhaupt zu dem Händler zu gelangen, der sie verkauft hat. Durch eine effiziente Optimierung der Logistik wird der freie Lagerbestand zusammengefasst. Die Abwicklung der Aufträge kann so transparent erfolgen.   Logistik-Trend: Automation   [caption id="attachment_4252" align="alignnone" width="1280"] Logistik-Trend: Automation[/caption]   Die Veränderung in der Lagerhaltung führt zu einer stärker werdenden Automatisierung in allen Bereichen. Der Einsatz von Robotern ermöglicht schnelles und effizientes Arbeiten. Sie beschleunigen zudem das Be- und Entladen von Fahrzeugen. Die weitere Folge ist ein erhebliches Einsparpotenzial sowie die Reduzierung von Transportzeiten. Fahrzeuge stehen schneller wieder zur Verfügung und können so effizienter genutzt werden. Im Bereich der Lagerhaltung können bestehende Lagerkapazitäten bestmöglich ausgenutzt und durch Automatisierung können neu eingehende Waren einfach an freiwerdenden Plätzen im Lager platziert werden. Es wird nicht mehr notwendig, für bestimmte Waren auch ganz bestimmte Bereiche des Lagers zu reservieren. Stattdessen erfolgt die Platzierung einfach an jedem beliebigen freiwerdenden Platz. Ein Computer ermittelt die kürzeste Route, wo ein Produkt gelagert und wieder abgerufen werden kann. Die im Lager beschäftigten Mitarbeiter müssen sich nicht mehr die Standorte verschiedener Produkte merken.   Technologie-Trends im Bereich Logistik   Technologien entwickeln sich ständig weiter, wobei schon zu Beginn des 21. Jahrhunderts Unternehmen in allen Branchen auf Telekommunikations- und IT-Lösungen zurückgreifen konnten. Ohne Smartphones oder mobile Endgeräte sind auch in der Logistik keine Prozesse mehr denkbar. E-Mails, soziale Netzwerke und Kommunikationstechnologien, zu denen Mobiltelefone, MP3-Player, Laptops und Tablets zählen, sind nicht mehr wegzudenken. Der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Plattformen, Geräten und Formaten beeinflusst auch die Logistikbranche. Verbraucher stellen immer höhere Erwartungen an die Lieferkette. Sie erwarten beim Onlineshopping die weltweite Verfügbarkeit von Produkten, schnellstmögliche Lieferung und geringe Transportkosten. Clouds gewährleisten die Nutzung und Verwendung von Daten und ermöglichen gleichzeitig den Zugriff auf die Bewegung von Gütern. Verbraucher und Mitarbeiter können von jedem Standort die Daten eines Produktes abfragen. Informationen werden gemeinsam genutzt und ausgetauscht und vom Empfänger durch den Einsatz mobiler Endgeräte abgerufen werden können. Die Folge ist eine umfangreiche Transparenz der Lieferkette, die bei der Herstellung beginnt und beim Endkunden oder Verbraucher endet.   Logistik-Trend: Smart Devices und Datenbrillen   [caption id="attachment_4257" align="alignnone" width="1280"] Google_Glass: Quelle: Tim.Reckmann, Wikipedia[/caption]   Logistiker werden zukünftig immer häufiger von Datenbrillen und Smart Devices wie Uhren geführt. Sie erhalten kurze Informationen auf das Handgelenk und können dann in der Datenbrille die ortsabhängigen Einblendungen zu den Produkten für die Aufgabe nutzen und sich vom System leiten lassen. Der Mensch wird dabei nicht zu einem geführten, flexiblen Roboter verkommen, sondern seine Arbeit als ein Computerspiel wahrnehmen. In diversen Lernwerkstätten werden Gamification-Ansätze schon ausgiebig getestet. .   Logistik-Trend: Osteuropa Transporte   Der Transport zwischen Deutschland und den Ländern Osteuropas verzeichnet schon seit Jahren einen großen Wachstumsschub. Einerseits wächst das Straßennetz innerhalb der europäischen Länder immer weiter an und andererseits verlagern immer mehr Unternehmen die Herstellung von Produkten nach Osteuropa. Dadurch steht die Logistikbranche vor immer größer werdenden Herausforderungen, um den wachsenden Warenverkehr mit Osteuropa zu bewältigen. Logistiker stehen vor der Herausforderung, Transporte und Warenströme effizient zu gestalten. Dabei gerät der Sammelverkehr, also die Bündelung von Transporten immer mehr in den Vordergrund. Durch globale Netzwerke, wachsende Dynamik und größer werdende Datenmengen müssen Abläufe vereinfacht und Prozesse beschleunigt werden.   Eine internationale Logistik erfordert zudem umfassende fachliche und soziale Kompetenz durch geeignetes Personal. An die jeweiligen Mitarbeiter werden immer höhere Anforderungen gestellt, zu denen Sprachkompetenz, die Erledigung von Formalitäten und die hierfür notwendigen Qualifikationen gehören.   Die Einrichtung von Frachtbörsen ermöglicht Herstellern, Verwendern von Waren und Logistikdienstleistern den optimalen Transport von Produkten.   Sie möchten mehr über die aktuellsten Transport- und Logistik-Trends 2018 - 2020+ erfahren? Treten Sie jetzt mit uns in Kontakt und lassen Sie sich beraten.   Ihr Team der TRANSALEX Spedition für internationale Transport richtung Russland, Osteuropa und GUS
Über die Gründung einer Logistik-Partnerschaft schlossen Russland und Mecklenburg-Vorpommern eine Absichtserklärung. Energieminister Christian Pegel bestätigte es auf der „Transport Logistic“ Messe am 11. Mai in München und fügte hinzu: „Den Standort Mecklenburg-Vorpommern festigen wir somit als Handelsknotenpunkt zwischen Europa und Asien“. In Mecklenburg-Vorpommern werden künftig Transporte, welche über Schiene oder Straße aus China, Russland oder Kasachstan ankommen, zusammengeballt und dann weiter nach Nord- und Osteuropa gelenkt. Chinas Führung spricht von einem neuen Handelsnetzwerk zwischen Asien und Europa. Hochgeschwindigkeit- Zugstrecken, Straßen und Häfen werden gebaut. Ein Teil der „Neuen Seidenstraße“ soll ebenfalls der Hafen Rostock werden. Die Deutsche-Bahn-Tochter DB Cargo Russia und der deutsche Logistikdienstleister Satori & Berger, der Wirtschaftsclub Russland und das Logistikkomitee des Russischen Unternehmensverbandes, der Landesverband der Hafenwirtschaft Mecklenburg Vorpommern und die Hafengesellschaft Port of Rostock sowie das vorpommersche Handelsunternehmen Viela Export bestätigten das Memorandum. Deutschland möchte Beziehungen zu Asien vertiefen Am Sonntag, 14. Mai 2017 trafen sich mehr als 100 Ländervertreter in Peking zu einem zweitägigen Gipfel zur „Neuen Seidenstrasse“. Dazwischen waren 29 Staats- und Regierungschefs. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping warb für die Neue Seidenstraße und erwartet eine Ankurbelung der Wirtschaft. Nach seinen Worten wird sie ein Netz für Entwicklung und Handel zwischen Asien und Europa werden. Darüber hinaus investiert China Milliarden, auch in anderen Ländern, für Transportwege und Verkehrsverbindungen. 68 Länder unterschrieben Kooperationsabkommen mit China und sicherten den selbständigen und inklusiven Handel zu und planen eine offene Wirtschaft zu entwickeln. Während des Gipfels stellte Xi Jinping insgesamt 54 Milliarden in Aussicht, wonach der „Seidenstraßen“-Fond mit weiteren 14 Milliarden aufgestockt werden soll. Die dpa referierte, dass auch Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries teilnahm und für offene Märkte und freien Handel warb. Die EU-Staaten wollten die Abschlusserklärung nicht unterzeichnen, weil, nach dpa Berichten, China nicht gewillt sei, europäische Anliegen umzusetzen. Nennenswert sind die europäischen Sozial- und Umweltstandards. Die Ministerin betonte, dass Deutschland zu China ein offenes Verhältnis pflege, man müsse sich noch einmal mit der Lösung der Probleme befassen. Die beste Gelegenheit dazu sei der Besuch des chinesischen Regierungschefs Ende Mai in Berlin. Zum Abschluss kündigte Präsident XI den nächsten Gipfel in China für 2019 an. --- TRANSALEX - Ihre internationale Spedition für Osteuropa und Russland-Transporte   Bild: https://pixabay.com/de/gesch%C3%A4ft-frachtcontainer-kiste-1845350/
Im Juli 2015 konnten sich der UN-Sicherheitsrat und Teheran in Wien einigen, dass der Iran zukünftig eine Nutzung seiner Atomtechnik ausschließlich zu zivilen Zwecken verfolgen wird. Ab diesem Moment konnten die seit Beginn des Jahrtausends verhängten westlichen Handels- und Finanzsanktionen schrittweise wieder aufgehoben werden. Eine gute Nachricht für die deutsche Wirtschaft, denn vor dem Handelsembargo war Deutschland der stärkste Wirtschaftspartner des Iran. Zwischenzeitlich hat China diese Position besetzt. Im Oktober 2016 reiste Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit einer Wirtschaftsdelegation nach Teheran, um die Weichen für die erneute Aufnahme der bilateralen Beziehungen zu stellen. Ihm folgten bald die Ministerpräsidenten der Länder mit ebenfalls ausgewählten Vertretern aus Industrie und Wirtschaft. Die Sanktionen haben ihre Spuren im Iran hinterlassen. Das Land benötigt dringend Investitionen. Allen voran muss die petrochemische Industrie wieder aufgebaut werden. Sie ist wichtigster Wirtschaftsfaktor, denn der Iran besitzt 10 Prozent des weltweiten -lvorkommens. Aber auch weitere Wirtschaftszweige wie die Automobilproduktion, die Medizintechnik und auch die Konsumgüterindustrie sind zentral. Das Land hat einen enormen Nachholbedarf.   Deutsches Know-how ist im Iran besonders gefragt Der VDMA, Verband des deutschen Anlagen- und Maschinenbaus, sieht gute Chancen für deutsche Unternehmen. Volker Treier, der Außenwirtschaftschef des DIHK, Deutschen Industrie- und Außenhandelskammertages, prognostizierte gleich nach der Wiener Einigung, dass sich die Exporte innerhalb von zwei Jahren verdoppeln können. Tatsächlich stiegen sie in 2016 zunächst nur um verhaltene 30 Prozent. Aber schon im September wuchsen sie um 80 Prozent an, so die Zahlen der Deutsch-Iranischen Handelskammer. Auch für die Logistik sind die Perspektiven gut. Nicht nur, dass mit den wiederauflebenden Handelsbeziehungen auch der Güter- und Warenverkehr anwachsen wird, der Iran räumt dem Auf- und Ausbau seiner Infrastruktur höchste Priorität ein. Zahlreiche Projekte fokussieren den Ausbau des Schienenverkehrs und befinden sich bereits in der Planungs- und Startphase. "Das heute überwiegend noch einspurige Netz solle größtenteils zweispurig und weitgehend elektrifiziert werden", sagt Robert Espey, der für die GTAI, Germany Trade & Invest, in der Golfregion beobachtet, gegenüber Logistik Heute. Bis zum Jahr 2020 will der Iran 9.000 Kilometer Schienenstrecke bauen und das auf der Schiene transportierte Frachtvolumen soll in diesem Zeitraum verdreifacht werden, auf über 90 Milliarden Tonnenkilometer, so Espey weiter. Die deutsche Wirtschaft ist bereit und steht in den Startlöchern. Allein die europäischen Banken tun sich noch schwer, den Iran wieder in den internationalen Zahlungsverkehr zu integrieren. Hier muss erst noch das volle Vertrauen wiederhergestellt werden. Eine andere Voraussetzung für das Gelingen ist natürlich, dass der Iran bei seiner friedlichen Atomnutzung bleibt. TRANSALEX - Ihre internationale Spedition für Iran Transporte   Bild: https://pixabay.com/de/users/Kurious-679098/
  Kasachstan verdient ca. 797 Millionen Euro am Transitgüterverkehr. Eine stolze Summe, die wir im Nachfolgenden "beleuchten" möchten...   Kasachstan, ein Drehkreuz des zentralasiatischen Handels Kasachstan gilt seit einigen Jahren als Dreh- und Angelpunkt, denn von hier werden die neu entstehenden Wirtschaftszentren, die sich an der chinesischen Westgrenze befinden, mühelos erreicht. So ist es kein Wunder, dass sich in Kasachstan die Einnahmen des Transitgüterverkehrs im direkten Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt haben. An dieser Stelle sollen ein paar Zahlen das positive Ergebnis belegen. So wurden im vergangenen Jahr die unterschiedlichsten Güter durch diese zentralasiatische Republik befördert, wobei das Umschlagsvolumen mit ca. 105.000 TEU beziffert werden kann. Im Jahre 2015 dagegen betrug das Umschlagsvolumen "nur" 47.000 TEU. Der Transitgüterverkehr kann also auf ein ordentliches Plus verweisen, was sich in 267 Milliarden Tenge, also 797 Mio. EUR, und einer Umsatzsteigerung um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, mehr als deutlich ausdrückt.   Asien und Europa rücken näher zusammen Es kann mit Fug und Recht von einem Transportkorridor gesprochen werden, der da zwischen Asien und Europa agiert. Sage und schreibe 100 Güterzüge pro Woche bevorzugen den Weg durch die zentralasiatische Republik Kasachstan, wobei ihre Ziele in 11 verschiedenen Richtungen liegen. Wie aus dem Ministerium für Investitionen und Entwicklung verlautete, gilt es in Kasachstan als langfristiges Ziel, diesen bedeutenden Transportkorridor zwischen den beiden Kontinenten Europa und Asien kontinuierlich weiter auszubauen. In diesem Kontext wurde auch auf den Transport aus dem chinesischen Hafen Lianyungang verwiesen, denn das Containervolumen, welches von dort durch Kasachstan transportiert wurde, betrug im Jahre 2016 schon 175.000 TEU, eine Zahl, die aufhorchen lässt, oder?   Das Ziel ist die 2-Millionen-Marke bis 2020! Ganze 2 Millionen Container bis zum Jahr 2020, ein großes Ziel, das es gilt zu erreichen. Im Detail bedeutet das, dass der Anteil des Güteraufkommens bis zum Jahre 2020 auf der Transitstrecke China - Westeuropa auf ca. 800.000 TEU gesteigert wird. Zusätzlich soll es noch einen Transport von 300.000 Containern auf der Transitstrecke China - Kaukasus - Türkei geben, der über die Fährverbindung Kuryk - Baku abgewickelt wird sowie 680.000 Container auf der Transitstrecke China - Iran, die den Weg über Turkmenistan nehmen. Last but not least werden noch ca. 220.000 Container über andere Strecken abgewickelt, so dass am Ende mit einem Transitaufkommen von 2 Millionen Containern gerechnet werden kann.   Transalex - Ihr Spediteur für zuverlässige Kasachstan Transporte & Logistik   Bild: https://pixabay.com/de/users/thephilippena-143231/
Es soll die 2016 eingeführte LKW-Maut, welche auf russischen Fernstraßen gilt, wieder abgeschafft werden. Dies wird von der russischen Vereinigung der Fuhrunternehmer gefordert. Moskau. Am Montag den 27.03.2017 protestierten tausend russische Lastkraftwagenfahrer gegen eine höhere Straßenmaut, in dem sie in Streik getreten sind. Es existieren Meldungen über solche Aktionen aus St. Petersburg, aus Tatarstan, aus mehreren Regionen in Sibirien und auch aus dem fernen Osten des Landes. Die Fahrer stellten Ihre LKWs entlang vieler Fernstraßen ab, wodurch sich diese dort dann auch reihten. Laut Medienberichten rechnete die russische Vereinigung der Fuhrunternehmer damit, dass sich 10.000 Menschen an dem Streik beteiligen und dieser Streik mindestens bis Mitte April andauern wird. Es wird von dem Verband die Abschaffung der 2016 eingeführten Lastwagenmaut auf Fernstraßen gefordert. Die russische Regierung beschloss vergangene Woche, dass die Maut ab Mitte April nicht verdoppelt, sondern um ein Viertel erhöht werden soll. Diese Entscheidung sollte den drohenden Unmut etwas eindämmen. Schon im Herbst 2015 gab es eine erste Protestwelle, wodurch die Regierung die Einführung der Maut mit der Bezeichnung Platon verschieben musste. Angeblich will der russische Staat das Geld für den Straßenbau verwenden. Doch der Vorwurf der eigenen Bereicherung wird hier besonders laut. Ursprünglich sollte die LKW-Maut zum 15. April 2017 von 1,53 Rubel pro Kilometer auf 3,06 Rubel (0,05 Euro) erhöht werden. Der Plan der Regierung ist hier, dass im Laufe des Jahres 23 Milliarden Rubel, welche 375 Millionen Euro entsprechen, eingenommen werden. Das wollen die Lastkraftwagenfahrer aber verhindern. Die russischen Fuhrunternehmen sind überwiegend Kleinstbetriebe, welche nur ein oder zwei Lastwagen besitzen. Dadurch wurde von den Unternehmern eine Rechnung vorgelegt, dass durch die Maut ihre Arbeit unrentabel wird. Besonders ärgerlich für die Branche ist, dass die Maut vom Geschäftsmann Igor Rotenberg betrieben wird, welcher der Sohn eines engen Freundes von Wladimir Putin ist. (dpa/sno) Auch in Zeiten des Streiks bringen wir Ihre Fracht zuverlässig und sicher an Ihr Ziel. Kontaktieren Sie uns gerne für unverbindliche Informationen rund um Ihren Russland Transport. Bild: Pixabay: pixel2013
Da der Transport von Waren und Gütern zwischen dem asiatischen Raum (China) und Europa stetig wächst, und die Lieferzeiten kürzer werden sollen, will Russland innerhalb der nächsten fünf Jahre umgerechnet 38,5 Milliarden Euro in die Infrastruktur investieren. Damit soll es gelingen, schnelle Güterzüge innerhalb von drei Tagen von Asien nach Zentraleuropa zu schicken. Dass Russland einen "beträchtlichen Anteil der Güterzüge zwischen Asien und Europa" übernehme, dafür plädierte auf dem Investitionsforum in Sotchi Ende Februar Alexander Mischarin, der Vizechef des Russischen Eisenbahn RZD. Man habe das Potential, große Infrastrukturprojekte in Russland im Wert von umgerechnet 38,5 Milliarden Euro umzusetzen. Damit soll die Finanzierung des Ausbaus der russischen Abschnitte zwischen Europa und Asien sichergestellt werden, genauer gesagt die Baikal-Amur- und die Transsib-Strecke sowie die Abläufe zur Ostsee und zum Schwarzen Meer. Derzeit übernehme man etwa 15 Prozent der aufkommenden Verkehre. "Das ist hochrentabel, denn diese Fracht macht 40 Prozent des 600-Milliarden-Dollar-Umsatzes zwischen Europa und China aus und kann bis zu 50 Prozent betragen“, machte der russische Bahnvize seine Interessen deutlich. Man denke auch über den Bau einer "High-speed-Trasse" nach, mit einem Verlauf von China im Osten und Kasachstan bis Berlin im Weste. Da sich aufgrund des wachsenden Online-Handels die Frachtstrukturen dahingehend änderten, dass Lieferzeiten immer wichtiger werden, wolle man künftig in Laufzeiten von drei Tagen Verkehre von Ost nach West anbieten. Die Gesamtdistanz betrage 10.000 km; mit dem autoritär regierten Land und der chinesischen Bahn habe man bereits verhandelt, dass diese sich mit dem rund 4.000 km langen chinesischen Abschnitt beteiligen. Dieser sei indes sogar bereits fertiggestellt. Nun wolle man mit den Arbeiten zunächst bis Kasan beginnen, was sich alleine schon auf Kosten von über umgerechnet 153 Milliarden Euro belaufen könne. (Kasan liegt von Moskau aus auf etwa 2/3 der Strecke bis zur kasachischen Grenze; d. Red.) Bisher transportiere das Transportprojekt UTLC, das eine Kooperation von Russland, Belarus und Kasachstan ist, jährlich 100.000 Container auf diese Weise per Schiene. "Bis zum Jahr 2020 sollen es eine Million werden – ein Wachstum um das Zehnfache", wie Mischarin schwärmte. Man habe eine Größenordnung erreicht, wo man nicht mehr bei den Transportkosten, sondern bei den Zollbestimmungen konkurriere. Deren Ausprägung etwa an der Grenze zu China stünde im Wettbewerb mit denen der Seehäfen in Hamburg oder etwa Rotterdam. Die Aussicht eines geschlossenen Transportraums zwischen Europa und China bewerten Unternehmen und auch die Politik in Europa als durchweg positiv. Es sei "für Deutschland und Europa sehr wichtig", was RZD da derzeit mache, äußerte sich auch der Bundestagsabgeordnete der CSU Tobias Zech, der ebenfalls bei dem Forum in Sotchi anwesend war. Die EAWU (Eurasische Wirtschaftsunion) und die EU müssten in dieser Richtung weitergehen, was die technische Entwicklung angeht.   Beitragsbild: / Jack No1/wikipedia.org (CC BY-SA 3.0)
Russlands Antidumpingzölle von bis zu 30 % auf leichte Nutzfahrzeuge wie dem Sprinter der Daimler Benz AG oder Volkswagens Crafter müssen laut WTO-Recht ausgesetzt werden. Der Laie stellt sich die Frage: Warum machten die denn so etwas? Was passierte denn zuvor? Lassen Sie uns dieses ergründen. Am 22. August 2012 trat Russland nach 18 Jahren Verhandlungszeit als letzte große Volkswirtschaft der Welthandelsorganisation (WTO) bei. Das neue Regelwerk, welches nun auch für Russland zutraf, gewährte dem Staat insbesondere bei Einfuhrzöllen eine Übergangsfrist von bis zu 8 Jahren. So sollten z. B. die Zölle für High-Tech-Produkte wie Handys oder Computer bis 2015 auf 0 % gesenkt sein, die für Autos von 15,5 % auf 12,0 % bis zum Jahr 2019 oder die für neue LKWs im ersten Schritt von 25 % auf 10 % und drei Jahre später auf 5 %. Das deutsche Bundeswirtschaftsministerium schätzte daraus resultierende Mehreinnahmen der deutschen Unternehmen von bis zu einer Milliarde Euro. Warum dann der Ärger? Mitte Mai 2013 entschied die Eurasische Wirtschaftskommission, dass Fahrzeuge wie der oben erwähnte Sprinter bzw. der Crafter in Russland zu billig angeboten würden. Der Crafter kostete z.B. ca. 34 600,- €. Dadurch wären einheimische Produzenten wie GAZ oder UAZ benachteiligt. So wurden ab Juni dieses Jahres neue Zölle für importierte Nutzfahrzeuge mit einem Gewicht zwischen 2,8 und 3,5 Tonnen nach Russland, Weißrussland und Kasachstan erhoben, die für fünf Jahre bestehen bleiben sollten. Betroffen waren vor allem Lastwagen aus Deutschland, Italien und der Türkei. Besonders hart traf es die Exporteure der Bundesrepublik mit dem höchsten Satz von knapp 30 %. Am Beispiel des Crafters zeigte sich somit ein Preisanstieg auf ca. 47 000,- €. Entsprechend kündigten die Vertreter der Daimler-Benz AG sowie der Volkswagen AG an, sich mit rechtlichen Mitteln zu wehren. Die Europäische Union klagte und erhielt zum Teil recht. Die EU-Handelskommissarin Cecilia Malström sagt bezüglich des Urteils des Schlichtungsausschusses der Welthandelsorganisation: "Erfreulicherweise hat die WTO ganz klar gegen eine der unfairen, protektionistischen und wettbewerbsfeindlichen Maßnahmen entschieden, die derzeit in Russland in Kraft sind.... Die auf leichte Nutzfahrzeuge erhobenen Zölle sind mit den Verpflichtungen nicht vereinbar, die Russland mit seinem Beitritt zur WTO eingegangen ist. Sie müssen nun beseitigt werden." Zudem wird erklärt, Russland habe sich bei der Begründung der Zölle ausschließlich auf die Lage eines einzigen Lastwagenherstellers bezogen. Sie hätten die Finanzkrise als Grund für wirtschaftliche Engpässe der Kleinlastwagenhersteller zu wenig bedacht. Weitere Vorwürfe der EU gegenüber den russischen Behörden wie, diese hätten ihre Daten nicht systematisch verglichen bzw. die Marktbeurteilung wäre nicht aufgrund objektiver Prüfungen vollzogen worden, wiesen die Schlichter jedoch zurück. Noch nicht alles ist entschieden, denn 60 Tage Zeit bleibt beiden Parteien, um Einspruch einzulegen.  
Für einfahrende Transporte, die eigentlich über die Ukraine und Russland nach Kasachstan und Kirgisistan gelangen sollen, wird die Fahrt schwieriger. Schließlich hat Russland nun den direkten Transit über sein Territorium für solche Transporte untersagt. Durch eine Kombination aus Erlässen untersagt die Russische Föderation den direkten Transit über sein staatliches Territorium für Transporte, die über die Ukraine nach Kasachstan oder Kirgisistan fahren wollen. Die International Road Transport Union (IRU) gibt an, dass Russland schon im Januar 2016 die direkte Fahrt von Transportern aus der Ukraine nach Kasachstan verbot. Im Juli des vergangenen Jahres erfolgte die Ausweitung des Verbots auf die Transporte, die nach Kirgisistan gelangen sollen. Das nun gültige Verbot trifft nicht nur den Warentransport auf der Straße, sondern auch den Güterverkehr auf Schienen. Die IRU berichtet, dass nur Transporte von Waren ausgenommen sind, für die in Russland keine Steuern oder Zölle erhoben werden. Alle für Kasachstan oder Kirgisistan bestimmten Transporte sind vom Verbot betroffen, wenn sie über die Ukraine in die Eurasische Zollunion einreisen. Die IRU teilte mit, dass das Ausgangsland der Beförderung wie das Herkunftsland der Waren keine Rolle für das Verbot spielt. Das „Governmental Decree Nr. 276“ besagt, dass alle Transporte nach Kirgisistan und Kasachstan über Weißrussland geleitet werden müssen. Von dort sollen sie in die die Russische Föderation gelangen, wobei eine Verplombung mit einem elektronischen Zollsiegel erfolgt. Das Siegel kommuniziert mit dem Navigationssatellitensystem Glonass, sodass eine Verfolgbarkeit der Transporte gewährleistet werden soll. Bei einer Einfahrt über Weißrussland gelangen Fahrer von Transportern zu Kontrollpunkten, wo sie ein besonderes Kontrollticket erwerben müssen. Das Ticket muss beim Verlassen des Gebietes der Russischen Föderation wieder abgegeben werden. Experten werten das Vorgehen des russischen Staates als Akt, durch den der schwelende Konflikt mit der Ukraine, der in den vergangenen Jahren das internationale Klima vergiftete, weiter angeheizt werden könnte.
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