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Tags: osteuropa transporte internationale-spedition logistikdienstleister
Einträge: 10 Kategorie: Verkehr, Transport, Logistik
aktualisiert am: 16.07.2017 - 16:36:58
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Über die Gründung einer Logistik-Partnerschaft schlossen Russland und Mecklenburg-Vorpommern eine Absichtserklärung. Energieminister Christian Pegel bestätigte es auf der „Transport Logistic“ Messe am 11. Mai in München und fügte hinzu: „Den Standort Mecklenburg-Vorpommern festigen wir somit als Handelsknotenpunkt zwischen Europa und Asien“. In Mecklenburg-Vorpommern werden künftig Transporte, welche über Schiene oder Straße aus China, Russland oder Kasachstan ankommen, zusammengeballt und dann weiter nach Nord- und Osteuropa gelenkt. Chinas Führung spricht von einem neuen Handelsnetzwerk zwischen Asien und Europa. Hochgeschwindigkeit- Zugstrecken, Straßen und Häfen werden gebaut. Ein Teil der „Neuen Seidenstraße“ soll ebenfalls der Hafen Rostock werden. Die Deutsche-Bahn-Tochter DB Cargo Russia und der deutsche Logistikdienstleister Satori & Berger, der Wirtschaftsclub Russland und das Logistikkomitee des Russischen Unternehmensverbandes, der Landesverband der Hafenwirtschaft Mecklenburg Vorpommern und die Hafengesellschaft Port of Rostock sowie das vorpommersche Handelsunternehmen Viela Export bestätigten das Memorandum. Deutschland möchte Beziehungen zu Asien vertiefen Am Sonntag, 14. Mai 2017 trafen sich mehr als 100 Ländervertreter in Peking zu einem zweitägigen Gipfel zur „Neuen Seidenstrasse“. Dazwischen waren 29 Staats- und Regierungschefs. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping warb für die Neue Seidenstraße und erwartet eine Ankurbelung der Wirtschaft. Nach seinen Worten wird sie ein Netz für Entwicklung und Handel zwischen Asien und Europa werden. Darüber hinaus investiert China Milliarden, auch in anderen Ländern, für Transportwege und Verkehrsverbindungen. 68 Länder unterschrieben Kooperationsabkommen mit China und sicherten den selbständigen und inklusiven Handel zu und planen eine offene Wirtschaft zu entwickeln. Während des Gipfels stellte Xi Jinping insgesamt 54 Milliarden in Aussicht, wonach der „Seidenstraßen“-Fond mit weiteren 14 Milliarden aufgestockt werden soll. Die dpa referierte, dass auch Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries teilnahm und für offene Märkte und freien Handel warb. Die EU-Staaten wollten die Abschlusserklärung nicht unterzeichnen, weil, nach dpa Berichten, China nicht gewillt sei, europäische Anliegen umzusetzen. Nennenswert sind die europäischen Sozial- und Umweltstandards. Die Ministerin betonte, dass Deutschland zu China ein offenes Verhältnis pflege, man müsse sich noch einmal mit der Lösung der Probleme befassen. Die beste Gelegenheit dazu sei der Besuch des chinesischen Regierungschefs Ende Mai in Berlin. Zum Abschluss kündigte Präsident XI den nächsten Gipfel in China für 2019 an. --- TRANSALEX - Ihre internationale Spedition für Osteuropa und Russland-Transporte   Bild: https://pixabay.com/de/gesch%C3%A4ft-frachtcontainer-kiste-1845350/
Im Juli 2015 konnten sich der UN-Sicherheitsrat und Teheran in Wien einigen, dass der Iran zukünftig eine Nutzung seiner Atomtechnik ausschließlich zu zivilen Zwecken verfolgen wird. Ab diesem Moment konnten die seit Beginn des Jahrtausends verhängten westlichen Handels- und Finanzsanktionen schrittweise wieder aufgehoben werden. Eine gute Nachricht für die deutsche Wirtschaft, denn vor dem Handelsembargo war Deutschland der stärkste Wirtschaftspartner des Iran. Zwischenzeitlich hat China diese Position besetzt. Im Oktober 2016 reiste Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit einer Wirtschaftsdelegation nach Teheran, um die Weichen für die erneute Aufnahme der bilateralen Beziehungen zu stellen. Ihm folgten bald die Ministerpräsidenten der Länder mit ebenfalls ausgewählten Vertretern aus Industrie und Wirtschaft. Die Sanktionen haben ihre Spuren im Iran hinterlassen. Das Land benötigt dringend Investitionen. Allen voran muss die petrochemische Industrie wieder aufgebaut werden. Sie ist wichtigster Wirtschaftsfaktor, denn der Iran besitzt 10 Prozent des weltweiten -lvorkommens. Aber auch weitere Wirtschaftszweige wie die Automobilproduktion, die Medizintechnik und auch die Konsumgüterindustrie sind zentral. Das Land hat einen enormen Nachholbedarf.   Deutsches Know-how ist im Iran besonders gefragt Der VDMA, Verband des deutschen Anlagen- und Maschinenbaus, sieht gute Chancen für deutsche Unternehmen. Volker Treier, der Außenwirtschaftschef des DIHK, Deutschen Industrie- und Außenhandelskammertages, prognostizierte gleich nach der Wiener Einigung, dass sich die Exporte innerhalb von zwei Jahren verdoppeln können. Tatsächlich stiegen sie in 2016 zunächst nur um verhaltene 30 Prozent. Aber schon im September wuchsen sie um 80 Prozent an, so die Zahlen der Deutsch-Iranischen Handelskammer. Auch für die Logistik sind die Perspektiven gut. Nicht nur, dass mit den wiederauflebenden Handelsbeziehungen auch der Güter- und Warenverkehr anwachsen wird, der Iran räumt dem Auf- und Ausbau seiner Infrastruktur höchste Priorität ein. Zahlreiche Projekte fokussieren den Ausbau des Schienenverkehrs und befinden sich bereits in der Planungs- und Startphase. "Das heute überwiegend noch einspurige Netz solle größtenteils zweispurig und weitgehend elektrifiziert werden", sagt Robert Espey, der für die GTAI, Germany Trade & Invest, in der Golfregion beobachtet, gegenüber Logistik Heute. Bis zum Jahr 2020 will der Iran 9.000 Kilometer Schienenstrecke bauen und das auf der Schiene transportierte Frachtvolumen soll in diesem Zeitraum verdreifacht werden, auf über 90 Milliarden Tonnenkilometer, so Espey weiter. Die deutsche Wirtschaft ist bereit und steht in den Startlöchern. Allein die europäischen Banken tun sich noch schwer, den Iran wieder in den internationalen Zahlungsverkehr zu integrieren. Hier muss erst noch das volle Vertrauen wiederhergestellt werden. Eine andere Voraussetzung für das Gelingen ist natürlich, dass der Iran bei seiner friedlichen Atomnutzung bleibt. TRANSALEX - Ihre internationale Spedition für Iran Transporte   Bild: https://pixabay.com/de/users/Kurious-679098/
  Kasachstan verdient ca. 797 Millionen Euro am Transitgüterverkehr. Eine stolze Summe, die wir im Nachfolgenden "beleuchten" möchten...   Kasachstan, ein Drehkreuz des zentralasiatischen Handels Kasachstan gilt seit einigen Jahren als Dreh- und Angelpunkt, denn von hier werden die neu entstehenden Wirtschaftszentren, die sich an der chinesischen Westgrenze befinden, mühelos erreicht. So ist es kein Wunder, dass sich in Kasachstan die Einnahmen des Transitgüterverkehrs im direkten Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt haben. An dieser Stelle sollen ein paar Zahlen das positive Ergebnis belegen. So wurden im vergangenen Jahr die unterschiedlichsten Güter durch diese zentralasiatische Republik befördert, wobei das Umschlagsvolumen mit ca. 105.000 TEU beziffert werden kann. Im Jahre 2015 dagegen betrug das Umschlagsvolumen "nur" 47.000 TEU. Der Transitgüterverkehr kann also auf ein ordentliches Plus verweisen, was sich in 267 Milliarden Tenge, also 797 Mio. EUR, und einer Umsatzsteigerung um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, mehr als deutlich ausdrückt.   Asien und Europa rücken näher zusammen Es kann mit Fug und Recht von einem Transportkorridor gesprochen werden, der da zwischen Asien und Europa agiert. Sage und schreibe 100 Güterzüge pro Woche bevorzugen den Weg durch die zentralasiatische Republik Kasachstan, wobei ihre Ziele in 11 verschiedenen Richtungen liegen. Wie aus dem Ministerium für Investitionen und Entwicklung verlautete, gilt es in Kasachstan als langfristiges Ziel, diesen bedeutenden Transportkorridor zwischen den beiden Kontinenten Europa und Asien kontinuierlich weiter auszubauen. In diesem Kontext wurde auch auf den Transport aus dem chinesischen Hafen Lianyungang verwiesen, denn das Containervolumen, welches von dort durch Kasachstan transportiert wurde, betrug im Jahre 2016 schon 175.000 TEU, eine Zahl, die aufhorchen lässt, oder?   Das Ziel ist die 2-Millionen-Marke bis 2020! Ganze 2 Millionen Container bis zum Jahr 2020, ein großes Ziel, das es gilt zu erreichen. Im Detail bedeutet das, dass der Anteil des Güteraufkommens bis zum Jahre 2020 auf der Transitstrecke China - Westeuropa auf ca. 800.000 TEU gesteigert wird. Zusätzlich soll es noch einen Transport von 300.000 Containern auf der Transitstrecke China - Kaukasus - Türkei geben, der über die Fährverbindung Kuryk - Baku abgewickelt wird sowie 680.000 Container auf der Transitstrecke China - Iran, die den Weg über Turkmenistan nehmen. Last but not least werden noch ca. 220.000 Container über andere Strecken abgewickelt, so dass am Ende mit einem Transitaufkommen von 2 Millionen Containern gerechnet werden kann.   Transalex - Ihr Spediteur für zuverlässige Kasachstan Transporte & Logistik   Bild: https://pixabay.com/de/users/thephilippena-143231/
Es soll die 2016 eingeführte LKW-Maut, welche auf russischen Fernstraßen gilt, wieder abgeschafft werden. Dies wird von der russischen Vereinigung der Fuhrunternehmer gefordert. Moskau. Am Montag den 27.03.2017 protestierten tausend russische Lastkraftwagenfahrer gegen eine höhere Straßenmaut, in dem sie in Streik getreten sind. Es existieren Meldungen über solche Aktionen aus St. Petersburg, aus Tatarstan, aus mehreren Regionen in Sibirien und auch aus dem fernen Osten des Landes. Die Fahrer stellten Ihre LKWs entlang vieler Fernstraßen ab, wodurch sich diese dort dann auch reihten. Laut Medienberichten rechnete die russische Vereinigung der Fuhrunternehmer damit, dass sich 10.000 Menschen an dem Streik beteiligen und dieser Streik mindestens bis Mitte April andauern wird. Es wird von dem Verband die Abschaffung der 2016 eingeführten Lastwagenmaut auf Fernstraßen gefordert. Die russische Regierung beschloss vergangene Woche, dass die Maut ab Mitte April nicht verdoppelt, sondern um ein Viertel erhöht werden soll. Diese Entscheidung sollte den drohenden Unmut etwas eindämmen. Schon im Herbst 2015 gab es eine erste Protestwelle, wodurch die Regierung die Einführung der Maut mit der Bezeichnung Platon verschieben musste. Angeblich will der russische Staat das Geld für den Straßenbau verwenden. Doch der Vorwurf der eigenen Bereicherung wird hier besonders laut. Ursprünglich sollte die LKW-Maut zum 15. April 2017 von 1,53 Rubel pro Kilometer auf 3,06 Rubel (0,05 Euro) erhöht werden. Der Plan der Regierung ist hier, dass im Laufe des Jahres 23 Milliarden Rubel, welche 375 Millionen Euro entsprechen, eingenommen werden. Das wollen die Lastkraftwagenfahrer aber verhindern. Die russischen Fuhrunternehmen sind überwiegend Kleinstbetriebe, welche nur ein oder zwei Lastwagen besitzen. Dadurch wurde von den Unternehmern eine Rechnung vorgelegt, dass durch die Maut ihre Arbeit unrentabel wird. Besonders ärgerlich für die Branche ist, dass die Maut vom Geschäftsmann Igor Rotenberg betrieben wird, welcher der Sohn eines engen Freundes von Wladimir Putin ist. (dpa/sno) Auch in Zeiten des Streiks bringen wir Ihre Fracht zuverlässig und sicher an Ihr Ziel. Kontaktieren Sie uns gerne für unverbindliche Informationen rund um Ihren Russland Transport. Bild: Pixabay: pixel2013
Da der Transport von Waren und Gütern zwischen dem asiatischen Raum (China) und Europa stetig wächst, und die Lieferzeiten kürzer werden sollen, will Russland innerhalb der nächsten fünf Jahre umgerechnet 38,5 Milliarden Euro in die Infrastruktur investieren. Damit soll es gelingen, schnelle Güterzüge innerhalb von drei Tagen von Asien nach Zentraleuropa zu schicken. Dass Russland einen "beträchtlichen Anteil der Güterzüge zwischen Asien und Europa" übernehme, dafür plädierte auf dem Investitionsforum in Sotchi Ende Februar Alexander Mischarin, der Vizechef des Russischen Eisenbahn RZD. Man habe das Potential, große Infrastrukturprojekte in Russland im Wert von umgerechnet 38,5 Milliarden Euro umzusetzen. Damit soll die Finanzierung des Ausbaus der russischen Abschnitte zwischen Europa und Asien sichergestellt werden, genauer gesagt die Baikal-Amur- und die Transsib-Strecke sowie die Abläufe zur Ostsee und zum Schwarzen Meer. Derzeit übernehme man etwa 15 Prozent der aufkommenden Verkehre. "Das ist hochrentabel, denn diese Fracht macht 40 Prozent des 600-Milliarden-Dollar-Umsatzes zwischen Europa und China aus und kann bis zu 50 Prozent betragen“, machte der russische Bahnvize seine Interessen deutlich. Man denke auch über den Bau einer "High-speed-Trasse" nach, mit einem Verlauf von China im Osten und Kasachstan bis Berlin im Weste. Da sich aufgrund des wachsenden Online-Handels die Frachtstrukturen dahingehend änderten, dass Lieferzeiten immer wichtiger werden, wolle man künftig in Laufzeiten von drei Tagen Verkehre von Ost nach West anbieten. Die Gesamtdistanz betrage 10.000 km; mit dem autoritär regierten Land und der chinesischen Bahn habe man bereits verhandelt, dass diese sich mit dem rund 4.000 km langen chinesischen Abschnitt beteiligen. Dieser sei indes sogar bereits fertiggestellt. Nun wolle man mit den Arbeiten zunächst bis Kasan beginnen, was sich alleine schon auf Kosten von über umgerechnet 153 Milliarden Euro belaufen könne. (Kasan liegt von Moskau aus auf etwa 2/3 der Strecke bis zur kasachischen Grenze; d. Red.) Bisher transportiere das Transportprojekt UTLC, das eine Kooperation von Russland, Belarus und Kasachstan ist, jährlich 100.000 Container auf diese Weise per Schiene. "Bis zum Jahr 2020 sollen es eine Million werden – ein Wachstum um das Zehnfache", wie Mischarin schwärmte. Man habe eine Größenordnung erreicht, wo man nicht mehr bei den Transportkosten, sondern bei den Zollbestimmungen konkurriere. Deren Ausprägung etwa an der Grenze zu China stünde im Wettbewerb mit denen der Seehäfen in Hamburg oder etwa Rotterdam. Die Aussicht eines geschlossenen Transportraums zwischen Europa und China bewerten Unternehmen und auch die Politik in Europa als durchweg positiv. Es sei "für Deutschland und Europa sehr wichtig", was RZD da derzeit mache, äußerte sich auch der Bundestagsabgeordnete der CSU Tobias Zech, der ebenfalls bei dem Forum in Sotchi anwesend war. Die EAWU (Eurasische Wirtschaftsunion) und die EU müssten in dieser Richtung weitergehen, was die technische Entwicklung angeht.   Beitragsbild: / Jack No1/wikipedia.org (CC BY-SA 3.0)
Russlands Antidumpingzölle von bis zu 30 % auf leichte Nutzfahrzeuge wie dem Sprinter der Daimler Benz AG oder Volkswagens Crafter müssen laut WTO-Recht ausgesetzt werden. Der Laie stellt sich die Frage: Warum machten die denn so etwas? Was passierte denn zuvor? Lassen Sie uns dieses ergründen. Am 22. August 2012 trat Russland nach 18 Jahren Verhandlungszeit als letzte große Volkswirtschaft der Welthandelsorganisation (WTO) bei. Das neue Regelwerk, welches nun auch für Russland zutraf, gewährte dem Staat insbesondere bei Einfuhrzöllen eine Übergangsfrist von bis zu 8 Jahren. So sollten z. B. die Zölle für High-Tech-Produkte wie Handys oder Computer bis 2015 auf 0 % gesenkt sein, die für Autos von 15,5 % auf 12,0 % bis zum Jahr 2019 oder die für neue LKWs im ersten Schritt von 25 % auf 10 % und drei Jahre später auf 5 %. Das deutsche Bundeswirtschaftsministerium schätzte daraus resultierende Mehreinnahmen der deutschen Unternehmen von bis zu einer Milliarde Euro. Warum dann der Ärger? Mitte Mai 2013 entschied die Eurasische Wirtschaftskommission, dass Fahrzeuge wie der oben erwähnte Sprinter bzw. der Crafter in Russland zu billig angeboten würden. Der Crafter kostete z.B. ca. 34 600,- €. Dadurch wären einheimische Produzenten wie GAZ oder UAZ benachteiligt. So wurden ab Juni dieses Jahres neue Zölle für importierte Nutzfahrzeuge mit einem Gewicht zwischen 2,8 und 3,5 Tonnen nach Russland, Weißrussland und Kasachstan erhoben, die für fünf Jahre bestehen bleiben sollten. Betroffen waren vor allem Lastwagen aus Deutschland, Italien und der Türkei. Besonders hart traf es die Exporteure der Bundesrepublik mit dem höchsten Satz von knapp 30 %. Am Beispiel des Crafters zeigte sich somit ein Preisanstieg auf ca. 47 000,- €. Entsprechend kündigten die Vertreter der Daimler-Benz AG sowie der Volkswagen AG an, sich mit rechtlichen Mitteln zu wehren. Die Europäische Union klagte und erhielt zum Teil recht. Die EU-Handelskommissarin Cecilia Malström sagt bezüglich des Urteils des Schlichtungsausschusses der Welthandelsorganisation: "Erfreulicherweise hat die WTO ganz klar gegen eine der unfairen, protektionistischen und wettbewerbsfeindlichen Maßnahmen entschieden, die derzeit in Russland in Kraft sind.... Die auf leichte Nutzfahrzeuge erhobenen Zölle sind mit den Verpflichtungen nicht vereinbar, die Russland mit seinem Beitritt zur WTO eingegangen ist. Sie müssen nun beseitigt werden." Zudem wird erklärt, Russland habe sich bei der Begründung der Zölle ausschließlich auf die Lage eines einzigen Lastwagenherstellers bezogen. Sie hätten die Finanzkrise als Grund für wirtschaftliche Engpässe der Kleinlastwagenhersteller zu wenig bedacht. Weitere Vorwürfe der EU gegenüber den russischen Behörden wie, diese hätten ihre Daten nicht systematisch verglichen bzw. die Marktbeurteilung wäre nicht aufgrund objektiver Prüfungen vollzogen worden, wiesen die Schlichter jedoch zurück. Noch nicht alles ist entschieden, denn 60 Tage Zeit bleibt beiden Parteien, um Einspruch einzulegen.  
Für einfahrende Transporte, die eigentlich über die Ukraine und Russland nach Kasachstan und Kirgisistan gelangen sollen, wird die Fahrt schwieriger. Schließlich hat Russland nun den direkten Transit über sein Territorium für solche Transporte untersagt. Durch eine Kombination aus Erlässen untersagt die Russische Föderation den direkten Transit über sein staatliches Territorium für Transporte, die über die Ukraine nach Kasachstan oder Kirgisistan fahren wollen. Die International Road Transport Union (IRU) gibt an, dass Russland schon im Januar 2016 die direkte Fahrt von Transportern aus der Ukraine nach Kasachstan verbot. Im Juli des vergangenen Jahres erfolgte die Ausweitung des Verbots auf die Transporte, die nach Kirgisistan gelangen sollen. Das nun gültige Verbot trifft nicht nur den Warentransport auf der Straße, sondern auch den Güterverkehr auf Schienen. Die IRU berichtet, dass nur Transporte von Waren ausgenommen sind, für die in Russland keine Steuern oder Zölle erhoben werden. Alle für Kasachstan oder Kirgisistan bestimmten Transporte sind vom Verbot betroffen, wenn sie über die Ukraine in die Eurasische Zollunion einreisen. Die IRU teilte mit, dass das Ausgangsland der Beförderung wie das Herkunftsland der Waren keine Rolle für das Verbot spielt. Das „Governmental Decree Nr. 276“ besagt, dass alle Transporte nach Kirgisistan und Kasachstan über Weißrussland geleitet werden müssen. Von dort sollen sie in die die Russische Föderation gelangen, wobei eine Verplombung mit einem elektronischen Zollsiegel erfolgt. Das Siegel kommuniziert mit dem Navigationssatellitensystem Glonass, sodass eine Verfolgbarkeit der Transporte gewährleistet werden soll. Bei einer Einfahrt über Weißrussland gelangen Fahrer von Transportern zu Kontrollpunkten, wo sie ein besonderes Kontrollticket erwerben müssen. Das Ticket muss beim Verlassen des Gebietes der Russischen Föderation wieder abgegeben werden. Experten werten das Vorgehen des russischen Staates als Akt, durch den der schwelende Konflikt mit der Ukraine, der in den vergangenen Jahren das internationale Klima vergiftete, weiter angeheizt werden könnte.
Es erfolgt ein Ausbau der Deutschen Post DHL Group in Zusammenarbeit mit der Russian Post in Bezug auf den internationalen Paketversand. Bereits in Berlin ist die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen ersichtlich. Es werden dort Pakete von der Deutschen Post an die Russian Post übergeben. Die daraus resultierten wachsenden Auslastung des eigenen Paketnetzwerks ist sehr profitabel für die Russian Post. Die Laufzeiten zum Versenden von Paketen nach Russland können gute Qualität und Stabilität aufzeigen Nürnberg, 08. Dezember 2016: In gemeinsamer Kooperation der Deutschen Post, welche sich weltweit als Marktführer etabliert hat, mit der Russian Post soll ein Ausbau bei der Versendung internationaler Pakte entstehen. Die Russian Post ist das staatliche Postunternehmen in Russland. Dieser geplante Ausbau mit Hilfe der Zusammenarbeit wurde von den beiden Vorstandsvorsitzenden Fran Appel und Dmitry Strashnov in Bonn beschlossen. Die genannte Vereinbarung erfolgte als Reaktion darauf, dass sich die Paketmengen auf Grund des im Boom befindlichen E-Commerce massiv erhöhen. Hierbei ist nun festgelegt worden, dass die DHL-Pakete für Russland schon in Berlin an die Russian Post weitergegeben werden. Diese bringt die Pakete dann nach Russland zu den jeweiligen End-Empfängern. Die Ausführung dieses Beschlusses wird dann dazu führen, dass die Deutsche Post entlastet wird und im Gegenzug dazu die russische Post eine bessere Auslastung des Netzwerkes erhalten kann. Laut Frank Appel, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post DHL Group, können sich die Kunden durch diese Vereinbarung auf eine bessere Qualität und Zuverlässigkeit bei der Paketzustellung verlassen. Weiterhin meint er, dass auch die zentralen Anforderungen im Versandhandel, welcher über die Grenzen hinausgeht, so besser eingehalten werden können und gleichzeitig besteht dadurch ebenfalls die Möglichkeit, dass die Position als Marktführer im Bereich des E-Commerce weiter ausgebaut wird. Dmitry Strashnov (Generaldirektor der Russian Post) gab den Hinweis, dass durch den boomenden E-Commerce-Handel neue logistische Lösungen entwickelt werden müssen. Zudem stellt er fest, dass die Logistik durch diese länderübergreifende Zusammenarbeit ein neues Niveau erreichen kann und somit auch die Lieferzeiten reduziert werden können, was hier eine Verbesserung der Service-Qualität für die Empfänger zur Folge hat. In Planung ist neben dieser Zusammenarbeit im Paketbereich auch eine Kooperation bei der Versendung internationaler Brief- und Werbesendungen. Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen rund um das Thema Russland Lieferungen.   Ihr Team der internationalen Spedition TRANSALEX
Das Logistikunternehmen Hermes hat nachgefragt und ermittelte bei rund einem Viertel der Unternehmen einen Nutzen in der Supply Chain durch digitale Vernetzung und Automatisierung. Hamburg. Eine Befragung durch „Supply Chain Management und Logistik 4.0“, dem Barometer von Hermes Deutschland, unter 200 Logistikentscheidern ergab interessante Details zum Prozess der Digitalisierung. Die Abläufe in der Wertschöpfungskette verändern sich, werden automatisiert und vernetzt. So verspüren von den deutschen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern 46 Prozent die Auswirkungen des Wandels durch den Wandel. Gleichzeitig wiesen 42 Prozent der großen Unternehmen auf eine lückenhafte Datenerfassung innerhalb der Supply Chain hin, so dass an manchen Stellen Informationen fehlen. Eine skeptische Betrachtung der Digitalisierung aufgrund der potenziellen Risiken führe dazu, dass lediglich jedes vierte der befragten Unternehmen von Logistik 4.0 profitiert. Diesen Standard definiert der deutsche Logistikanbieter Hermes als eine Wertschöpfungskette, die bei dezentralen Entscheidungsstrukturen komplett vernetzt, integriert und automatisiert arbeitet. Viele Firmen haben auf diesem Niveau begonnen, Anwendungen zu installieren, oder befassen sich mit Planung oder Umsetzung entsprechender Projekte. Eine gemeinsame Ausrichtung über Unternehmensgrenzen hinaus halten laut Hermes-Barometer viele für wünschenswert. Nahezu zwei Drittel der Firmen mit 250 und mehr Mitarbeitern betrachten im Hinblick auf konkrete Logistik-4.0-Projekte diese als wichtig. Sie erkennen die Vorteile einer Integration von Lieferanten und Kunden durch digitale Plattformen. Der Division Manager Business Development Supply Chain Solutions von Hermes Deutschland Jan Bierewirtz erklärt: „Logistik 4.0 sorgt für Transparenz und erleichtert so die Zusammenarbeit entlang der Versorgungskette um ein Vielfaches.“   Unternehmen fürchten in IT-Abhängigkeit zu geraten Knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen gehen laut der Befragung beim Implementieren von Logistik 4.0 zögerlich zu Werk, um von Technologieunternehmen nicht abhängig zu werden. 47 Prozent sehen höhere Risiken bei der Datensicherheit und Industriespionage, während 36 Prozent ihre Zweifel äußern über eine möglicherweise nicht ausreichend stabile Netzkommunikation. Auf der anderen Seite verdeutlicht die Umfrage, dass teilweise deutliche Mehrheiten die unterschiedlichen Risiken als zu vernachlässigen einschätzen. Über die Chancen einer Digitalisierung ist sich der größte Teil der Logistikentscheider im klaren, berichtet das Hermes-Barometer. Die Abläufe bei Beschaffung, internem Transport und Verteilung wird sich von Grund auf verändern. Davon sind 61 Prozent überzeugt, während sogar 76 Prozent einen der größten Vorteile in der damit einhergehenden wachsenden Durchschaubarkeit sehen. Diese Einschätzung unterstreicht, warum viele Firmen die fehlende Datenverarbeitung auf digitaler ebene vermissen. Dies sorge immer noch für blinde Flecken innerhalb der Supply Chain. Abschließend noch einmal Jan Bierewirtz: „Auch wenn man die Risiken nicht außer Acht lassen darf: Logistik 4.0 verschafft Wettbewerbsvorteile. Das Hermes-Barometer zeigt auch: Schon heute geht jeder zweite Entscheider davon aus, dass diejenigen mittelfristig aus dem Wettbewerb ausscheiden, die nicht auf die Verbindung von IT und Logistik setzen.“
Auf der diesjährigen IAA Fachmesse 2016 präsentierten mehr als 2.000 Aussteller aus rund 50 Ländern Neuerungen rund um die Themen autonomes Fahren, Digitalisierung sowie Elektromobilität. Zudem bietet sie einen sehr tiefen Einblick in die Gesamtheit der Branche, sowie in alle Bereiche der Wertschöpfungskette. So konnten sich Besucher über Themen wie Fahrzeuge, Transport und Logistik informieren. Dazu kamen Einblicke, die von den Fahrzeug- und Trailerherstellern ebenso gewährt wurden wie von den zahlreichen mittelständischen Zulieferern.   VDA-Präsident Matthias Wissmann fasst die Fachmesse wie folgt zusammen: "mehr als 330 Weltpremieren, 100 Europa-Premieren" und spricht die vorherrschende Antriebskraft im Fernverkehr an. Demnach "behält der Diesel vorerst seine tragende Rolle." Des Weiteren betont er die wachsende Bedeutung der Elektro- und Hybridfahrzeuge im städtischen Leben, da diese weiterwachsen. Laut dem VDA-Präsidenten wächst die Bedeutung der Hybrid- und Elektrofahrzeuge, denn dadurch kann "die urbane Logistik künftig noch schneller und emissionsfrei erfolgen." Dabei standen die Modelle "Vision Van" von Mercedes Benz oder der "e-Crafter" von VW Nutzfahrzeuge im Fokus der Besucher der Fachmesse. Sie konnten die Elektrofahrzeuge jedoch nicht nur bestaunen, sondern bei Besitz eines gültigen Führerscheins auf dem Messegelände auch selber testen.   Logistik Apps im Fokus Doch nicht nur die Fahrzeuge alleine standen im Fokus der Fachmesse, sondern auch verschiedene Apps sowie die offene Plattform FleetBoard Store, auf der verschiedenste Unternehmen innovative Apps entwickeln und online stellen können. So soll zum einen der Transport sowie die Logistik als Gesamtes profitieren und auf der anderen Seite die Welt der Transportunternehmen zusammenwachsen lassen und sie untereinander vernetzen. So stellt Volkswagen Trucks & Bus seine Plattform RIO vor, welche sowohl die eigenen Nutzfahrzeuge als auch die anderer Hersteller mit einbezieht und vernetzt. Ausblick auf 2017 Dabei steht das Jahr 2017 ganz im Zeichen des Umbruchs, denn ab diesem Zeitpunkt sollen mit Hilfe von RIO alle Beteiligten der Lieferkette, von Disponenten über Fahrer bis hin zu den Empfängern über ein einheitliches Informationssystem verfügen können, um die gegenseitige Vernetzung zu ermöglichen. Laut Markus Lipinski, dem Chief Digital Officer von MAN ist RIO "eine Lösung für die gesamte Transportbranche." Der Fokus liegt hierbei nicht ausschließlich auf den großen Flottenbetreibern, sondern ebenfalls auf den kleinen und mittelständigen Unternehmen, die die Nutzung von verschiedenen Apps ermöglicht und zulässt. Dr. Daniela Gerd tom Markotten, Director des neuen Bereichs „Digital Solutions & Services“ bei Mercedes-Benz Lkw, betont zusätzlich, wie wichtig die offene Plattform ist. Gemäß ihrer Aussage handelt es sich hier um eine gute Lösung, "um den Straßengüterverkehr in Summe noch effizienter zu machen."Dazu ist die Plattform "bewusst offen gehalten", damit dieses Ziel langfristig umgesetzt werden kann. Bildquelle: © 2015 Daimler AG Deutschland Weiterführende Infos zur IAA Nutzfahrzeuge
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